Wie oft sollten Sie die Pertussis-Impfung erhalten: Der richtige Impfplan für Sie und Ihr Kind

In der Welt der präventiven Gesundheitsfürsorge spielt der Schutz vor Keuchhusten, bekannt als Pertussis, eine zentrale Rolle. Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät ausdrücklich allen schwangeren Frauen, die sich im 3. Trimester ihrer Schwangerschaft befinden, zu einer Pertussis-Impfung. Es ist essenziell, dass sich diese Empfehlung ohne Ausnahmen auf jede Schwangerschaft erstreckt, ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der letzten Impfung. Eine optimale Schutzfunktion für das Ungeborene wird dann erreicht, wenn die Impfung zwei bis vier Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin realisiert wird.

Besteht die Möglichkeit einer Frühgeburt, ändern sich die Umstände. Hier raten Experten zu einer vorverlegten Impfung im 2. Schwangerschaftsdrittel. Das ist nicht zu unterschätzen, da Neugeborene erst mit zwei Monaten erstmalig gegen Keuchhusten geimpft werden können. In den ersten Lebenswochen sind sie auf den durch die Mutter übertragenen Schutz angewiesen. Die STIKO gibt zudem grünes Licht für die Sicherheit der Pertussis-Impfung während der Schwangerschaft, die als ebenso sicher wie außerhalb der Schwangerschaft angesehen wird. Die Schutzdauer nach einer Erkrankung wird auf rund 7 bis 20 Jahre projiziert, nach einer Impfung variiert dieser Schutz zwischen etwa 3,5 bis 12 Jahren. Aus diesem Grund stehen regelmäßige Wiederholungsimpfungen auch für Erwachsene auf dem Programm, welche in Kombination mit einer Tetanus- und Diphtherie-Auffrischimpfung verabreicht werden.

Es ist nicht nur die Mutter, die von der Pertussis-Impfung profitiert, sondern auch ihr ungeborenes Kind. Die Befolgung der STIKO-Impfempfehlungen geht Hand in Hand mit dem Schutz der eigenen Gesundheit und dem Wohl des Neugeborenen. Bei Fragen oder Unklarheiten zur Pertussis-Impfung ist der Rat des behandelnden Arztes stets der erste Anlaufpunkt.

Pertussis-Impfung: Grundlegende Fakten

Für einen umfassenden Schutz gegen Keuchhusten ist die Pertussis-Impfung ein zweigliedriges Verfahren, das aus einer Grundimmunisierung und darauf folgenden Auffrischimpfungen besteht. Die Basis bildet ein 6-fach-Kombinationsimpfstoff für die kleinen Patienten, der in drei Teildosen verabreicht wird. Der Impfbeginn sollte im 2. Lebensmonat des Kindes erfolgen, gefolgt von einer zweiten Dosis nach weiteren 8 Wochen, im Alter von 4 Monaten, und einer abschließenden Injektion gegen Ende des ersten Lebensjahres, konkret mit 11 Monaten, wobei zwischen den letzten beiden Impfungen ein Mindestabstand von 6 Monaten zu wahren ist. Falls die Impfserie bereits im monatlichen Rhythmus begonnen wurde, ist eine Abschlussimpfung nach dem 3+1-Schema unerlässlich.

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Für die fortlaufende Immunität gegen Pertussis wird eine Auffrischung im Alter von 5 bis 6 Jahren und dann wieder zwischen 9 und 17 Jahren empfohlen. Hier ist ein entscheidender Punkt zu beachten: Auch nach einer durchgemachten Keuchhustenerkrankung sollte das Kind geimpft werden, denn eine natürliche Immunität ist nicht zuverlässig. Schwangere Frauen werden im speziellen empfohlen, im 3. Schwangerschaftsdrittels vorsorglich geimpft zu werden, losgelöst vom Zeitpunkt ihrer letzten Pertussis-Impfung. Für Erwachsene ist es ratsam, jede Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie mit einer Tdap-Kombinationsimpfung zu verbinden. Zudem sollten einige Erwachsenengruppen, darunter Betreuungs- und Gesundheitspersonal sowie Mitarbeiter von Gemeinschaftseinrichtungen, alle zehn Jahre eine Pertussis-Impfung in Betracht ziehen.

Es existieren keine Einzelimpfstoffe gegen Keuchhusten mehr auf dem Markt; stattfinden tun alle Pertussis-Impfungen nun mittels eines Kombinationsimpfstoffes. Dieser enthält Komponenten gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, und teilweise auch Polio. Welches Präparat letzten Endes zum Einsatz kommt, liegt in den Händen des behandelnden Arztes oder der Ärztin.

Warum ist die Pertussis-Impfung wichtig?

Die Berücksichtigung der Pertussis-Impfung im Impfkalender trägt entscheidend zur Vorbeugung einer Infektion mit dem Bakterium Bordetella pertussis bei. Ein besonderes Augenmerk gilt Schwangeren und ihren Neugeborenen, da durch eine Impfung der Mutter wichtige Antikörper auf das Baby übertragen werden, die in den ersten Monaten vor einer möglichen Infektion schützen.

Diese Impfung ist nicht nur für Schwangere von Vorteil, sondern wird für alle Erwachsenenrahmen empfohlen, indem jede anstehende Tetanus- und Diphtherie-Auffrischung mit einer Pertussis-Kombinationsimpfung verbunden wird. Speziell Betreuende für Neugeborene wie auch Mitarbeiter in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen sollten alle zehn Jahre eine weitere Dosis Pertussisimpfstoff erwägen. So bleibt der Schutz aufrechterhalten. Die Grundimmunisierung im Kleinkindalter und die frühzeitige Auffrischung im Kindes- und Jugendalter, zusammen mit Diphtherie-, Tetanus- und Polio-Impfstoffen, baut eine solide Abwehr gegen Bordetella pertussis auf. Großeltern und Gesundheitspersonal wird ebenfalls zu einer dekadalischen Auffrischung geraten, um Neugeborene nicht einem unnötigen Risiko auszusetzen.

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Wie oft muss man die Keuchhusten-Impfung auffrischen?

Eine Auffrischung der Keuchhusten-Impfung alle zehn Jahre ist für den Erhalt eines wirksamen Schutzes maßgeblich. Zu den Hauptzielgruppen für regelmäßige Auffrischungen zählen Personen mit Kinderwunsch, Kontaktpersonal von Neugeborenen, Personal in medizinischen und gemeinschaftlichen Einrichtungen sowie alle Arbeiter in Kindergärten oder Pflegeheimen. Außerdem ist es wichtig, bei Kindern die Impfungen nach Plan vorzunehmen.

Die Gründe für eine regelmäßige Auffrischung sind vielfältig. Im Laufe der Jahre kann die Immunität sinken, zudem können sich die Erreger so verändern, dass ältere Impfungen nicht mehr vollständig schützen. Zu beachten ist, dass Infektionen auch Geimpfte treffen und übertragen werden können. Die STIKO legt für Kinder eine Grundimmunisierung mit drei Impfungen fest, gefolgt von den besagten Auffrischimpfungen. Erwachsene sollten sich auch an die empfohlenen Wiederimpfungen halten, vor allem wenn sie im Kontakt mit vulnerablen Gruppen stehen.

Da dies geographische Unterschiede aufweisen kann, ist eine Absprache mit dem Arzt oder den lokalen Gesundheitsbehörden zu empfehlen, um über den passenden Impftaktus informiert zu sein.

Wie lange hält eine Pertussis-Impfung bei Erwachsenen?

Nach überstandener Pertussis-Infektion kann der Immunschutz bei Erwachsenen rund 7 bis 20 Jahre anhalten. Wie lange genau der Impfschutz persistiert, hängt von der individuellen Immunantwort ab und bewegt sich geschätzt zwischen 3,5 und 12 Jahren.

Um genau diesen Schutz nicht nachlassen zu lassen, empfiehlt die STIKO, Pertussis-Impfungen im Erwachsenenalter regelmäßig durchzuführen. Diese erfolgen meist gekoppelt mit den Auffrischungen gegen Diphtherie und Tetanus. Fordert manche Berufsgruppen auf, zehnjährlich den Pertussisimpfstoff zu aktualisieren, ist das dem besonderen Näheverhältnis zu gefährdeten Personen geschuldet.

Besonders für Schwangere gilt eine Wiederimpfung mit Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels als unumstößliche Regel, um Mutter und Kind zu schützen. Die Impfung während der Schwangerschaft ist eine Vorsichtsmaßnahme, da das Neugeborene sonst nach der Geburt ungeschützt wäre.

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Wie oft wird ein Keuchhusten-Impfstoff verabreicht?

Gemäß der STIKO-Richtlinien wird der Keuchhusten-Impfstoff in einem reduzierten Impfschema für reifgeborene Säuglinge verabreicht. Dabei erfolgt die erste Dosis mit 8 Wochen, gefolgt von der nächsten im 4. Lebensmonat und einer letzten Dosis im 11. Lebensmonat.

Die Grundimmunisierung bei den Kleinsten geschieht mit einem Kombinationsimpfstoff gegen mehrere Erkrankungen gleichzeitig. Für Kinder und Jugendliche sind dann die Auffrischimpfungen an der Reihe. Schwangere sollten zum Schutz ihres kommenden Kindes ebenfalls geimpft werden, und zwar zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels.

Erwachsene sollten ihre Impfserie nicht vernachlässigen, indem sie alle zehn Jahre eine Tdap-Kombinationsimpfung erhalten. Das stellt einen wichtigen Baustein zur Eindämmung der Pertussis-Verbreitung dar und schützt somit die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen der Pertussis-Impfung

Die Pertussis-Impfung wird allgemein gut vertragen, allerdings können nach der Impfung übliche Reaktionen wie Rötungen und Schwellungen an der Injektionsstelle, leichtes Fieber, Müdigkeit und Muskelschmerzen auftreten. Diese Nebenwirkungen sind meist mild und klingen nach kurzer Zeit wieder ab.

Während schwere Nebenwirkungen selten sind, können allergische Reaktionen gegen Bestandteile des Impfstoffs auftreten, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern. Sehr selten kommt es zu Fieberkrämpfen oder einem schockartigen Zustand, der sich jedoch schnell und ohne Folgen wieder zurückbildet.

Nach den Richtlinien der STIKO sollten Schwangere zu Beginn des letzten Trimesters gegen Keuchhusten geimpft werden. Ähnliche Ratschläge gelten bezüglich der Auffrischungen für Tetanus und Diphtherie. Für Informationen zu möglichen Impfreaktionen stehen die Fachinformationen der jeweiligen Impfstoffe sowie die Websites des Paul-Ehrlich-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.

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