Was ist eSIM bei Samsung?

eSIM steht für “embedded SIM” und ist eine virtuelle SIM-Karte, die auf einigen Samsung Galaxy-Smartphones installiert werden kann. Mit der eSIM ist es möglich, mehrere Telefonnummern zu verwenden oder den Mobilfunkanbieter zu wechseln. Sie bietet eine praktische Alternative zur herkömmlichen physischen SIM-Karte.

Um eine eSIM auf einem Samsung-Gerät einzurichten, müssen Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Gehen Sie zu “Einstellungen” > “Verbindungen”.
  2. Melden Sie sich beim SIM-Karten-Manager an.
  3. Wählen Sie “Mobilfunktarif hinzufügen” aus.
  4. Drücken Sie “Plan mit QR-Code hinzufügen”.
  5. Lesen Sie den QR-Code mit der Kamera Ihres Samsung-Geräts.
  6. Fügen Sie die eSIM Ihrem Handy hinzu.
  7. Aktivieren Sie die eSIM auf Ihrem Samsung-Telefon.

Nachdem die eSIM aktiviert wurde, wird sie dem SIM-Karten-Manager hinzugefügt. Wenn Sie die eSIM nicht mehr benötigen, können Sie sie einfach im SIM-Karten-Manager löschen.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Mobilfunkanbieter die eSIM auf dem Samsung Galaxy unterstützen. Bevor Sie eine eSIM verwenden möchten, sollten Sie daher vorher bei Ihrem eigenen Anbieter nachfragen, ob diese Option verfügbar ist.

Samsung Geräte mit eSIM Unterstützung – Eine Übersicht

Samsung hat in seinen aktuellen Galaxy-Modellen in allen drei Varianten die eSIM verbaut. Dies ermöglicht den Nutzern, ihre Mobilfunkverbindung direkt über das Gerät zu verwalten, ohne eine physische SIM-Karte einzusetzen. Die eSIM-Funktion bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, darunter eine einfachere Verwaltung von Mobilfunkanbietern und Tarifen, sowie die Möglichkeit, mehrere Telefonnummern auf einem Gerät zu nutzen.

Folgende Modelle von Samsung unterstützen die eSIM: Galaxy S22/S22+, Galaxy S22 Ultra, Galaxy Z Flip4, Galaxy Z Fold4, Galaxy Z Flip3, Galaxy Z Fold3, Galaxy S21, Galaxy S21+, Galaxy S21 Ultra 5G, Galaxy Z Fold 2, Galaxy S20, Galaxy S20+ und Galaxy S20 Ultra. Mit diesen Geräten können Nutzer die Vorteile der eSIM-Technologie voll ausschöpfen und ihre Konnektivität problemlos verwalten.

Dank der eSIM-Unterstützung ist es möglich, die Telefonnummer direkt über das Gerät zu wechseln, ohne eine physische SIM-Karte austauschen zu müssen. Dies ist besonders praktisch für Menschen, die häufig zwischen verschiedenen Ländern oder Mobilfunkanbietern wechseln. Mit einem kompatiblen Samsung-Gerät können Nutzer ihre eSIM-Profile direkt auf dem Gerät verwalten und zwischen ihnen wechseln, je nach Bedarf.

Mit der eSIM-Technologie ist es zudem möglich, mehrere Telefonnummern auf einem Gerät zu haben. Dies kann besonders nützlich sein, wenn Nutzer private und geschäftliche Anrufe auf einem Gerät empfangen möchten, ohne zwei separate Smartphones mit sich herumtragen zu müssen. Die eSIM bietet die Flexibilität, verschiedene Nummern auf demselben Gerät zu haben und zwischen ihnen nahtlos zu wechseln.

  • Galaxy S22/S22+
  • Galaxy S22 Ultra
  • Galaxy Z Flip4
  • Galaxy Z Fold4
  • Galaxy Z Flip3
  • Galaxy Z Fold3
  • Galaxy S21
  • Galaxy S21+
  • Galaxy S21 Ultra 5G
  • Galaxy Z Fold 2
  • Galaxy S20
  • Galaxy S20+
  • Galaxy S20 Ultra

Mit diesen Samsung-Geräten können Nutzer die Vorteile der eSIM-Unterstützung nutzen und ihre Konnektivität ganz nach ihren Bedürfnissen verwalten.

Die Vorteile von eSIM gegenüber herkömmlichen SIM-Karten

Die eSIM bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen SIM-Karten. Eines der größten Probleme mit herkömmlichen SIM-Karten ist der lästige Kartentausch beim Wechsel des Handys. Mit eSIM entfällt dieser Aufwand komplett. Der Chip ist fest im Gerät verbaut, sodass kein physischer Austausch mehr erforderlich ist.

Eine weitere Stärke der eSIM-Technologie liegt in der Möglichkeit, mehrere Profile von verschiedenen Mobilfunkanbietern auf einem Chip zu speichern. Auf diese Weise können Nutzer beispielsweise während Auslandsreisen einfach ein neues Profil auf ihr Gerät spielen, anstatt eine neue SIM-Karte zu kaufen. Diese Flexibilität vereinfacht die Kommunikation im Ausland erheblich.

Darüber hinaus erleichtert die eSIM auch die Einrichtung desselben Profils auf mehreren Geräten, was als Multi-SIM bezeichnet wird. Dies ist besonders praktisch für Benutzer, die mehrere Geräte verwenden möchten, beispielsweise ein Smartphone und eine Smartwatch. Die Technologie der eSIM macht die Einrichtung und Verbindung ihrer Geräte nahtlos und unkompliziert.

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Ein weiterer wesentlicher Vorteil der eSIM ist der Platzersparnis im Gerät im Vergleich zu herkömmlichen SIM-Karten. Durch den festen Einbau des Chips ist im Inneren der Geräte mehr Platz für andere Bauteile vorhanden. Zudem entfällt der fehleranfällige Kartenschlitz, der bei herkömmlichen SIM-Karten vorhanden ist. Dadurch können Geräte kompakter und gleichzeitig leistungsfähiger gestaltet werden.

Trotz der vielen Vorteile gibt es jedoch auch einige Nachteile zu beachten. Zum einen ist der Anbieterwechsel bei eSIM mit Einschränkungen verbunden. Obwohl theoretisch ein einfacherer Wechsel des Mobilfunkanbieters möglich wäre, schränken die Anbieter diese Möglichkeit ein. In der Regel wird nur ein aktives Profil pro eSIM zugelassen, obwohl technisch mehrere Profile pro Chip möglich wären.

Zum anderen ist die Verfügbarkeit von eSIM-fähigen Geräten derzeit noch begrenzt. Es gibt nur wenige Geräte auf dem deutschen Markt, die bereits mit einer eSIM ausgestattet sind. Hierzu zählen bestimmte Smartwatch-Modelle sowie die iPhone-Modelle XS, XR und XS Max und das Google Pixel 3 und Pixel 3 XL. Es wird erwartet, dass sich die Verfügbarkeit von eSIM-fähigen Geräten in Zukunft verbessert.

Insgesamt bietet die eSIM eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu herkömmlichen SIM-Karten. Neben der Bequemlichkeit des Kartentauschs entfällt auch das Platzproblem im Gerät und es können mehrere Profile auf einem Chip gespeichert werden. Dennoch sollten die Einschränkungen bei Anbieterwechsel und die begrenzte Verfügbarkeit von eSIM-fähigen Geräten berücksichtigt werden.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Aktivierung von eSIM auf Samsung Geräten

Die eSIM ist eine virtuelle SIM-Karte, die auf einigen Samsung Galaxy-Smartphones installiert werden kann. Sie ermöglicht es den Benutzern, ihre Mobilfunktarife einfach zu verwalten, ohne physische SIM-Karten zu wechseln. In diesem Artikel wird erklärt, wie man die eSIM auf dem Samsung Galaxy Fold, Samsung Galaxy Z und Samsung Galaxy S20 konfiguriert.

Um eine eSIM als Haupt-SIM-Karte einzurichten, müssen Sie zuerst zu den Einstellungen auf Ihrem Samsung-Gerät gehen. Gehen Sie dann zum SIM-Karten-Manager und melden Sie sich an. Wählen Sie die Option “Mobilfunktarif hinzufügen” aus. Dort haben Sie die Möglichkeit, den QR-Code des eSIM-Anbieters einzufügen. Sobald der QR-Code erfolgreich eingescannt wurde, wird die eSIM auf Ihrem Samsung-Gerät aktiviert.

Auch für die Samsung Galaxy Watch gibt es eine Anleitung zur Aktivierung der eSIM. Es wird empfohlen, die eSIM vor Reiseantritt zu aktivieren, um die Nutzung von Mobilfunkdiensten im Ausland zu ermöglichen. Um die eSIM auf Ihrer Samsung Galaxy Watch zu aktivieren, folgen Sie einfach den Schritten, die in der Benutzeranleitung des Geräts angegeben sind.

  • Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Länder und Mobilfunkbetreiber die Aktivierung einer eSIM auf Samsung Galaxy-Geräten unterstützen. Stellen Sie sicher, dass Sie vor der Aktivierung die Liste der unterstützten Länder und Betreiber überprüfen, um sicherzustellen, dass Ihre eSIM ordnungsgemäß funktioniert.
  • Sie sollten auch bedenken, dass es am besten ist, die eSIM erst zu aktivieren, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Dies verhindert mögliche Probleme während des Aktivierungsprozesses und stellt sicher, dass die eSIM sofort einsatzbereit ist, sobald sie aktiviert wurde.

Das war eine kurze Schritt-für-Schritt Anleitung zur Aktivierung von eSIM auf Samsung Geräten. Befolgen Sie diese Schritte sorgfältig, um die eSIM auf Ihrem Samsung-Gerät und Ihrer Samsung Galaxy Watch erfolgreich zu aktivieren und von den Vorteilen dieser virtuellen SIM-Karte zu profitieren.

Erklärung der eSIM-Verwaltungsfunktionen auf Samsung Geräten und deren Nutzung

Die altbewährte, physische SIM-Karte wird immer häufiger durch die sogenannte eSIM ersetzt – eine digitale SIM-Karte. Diese findet besonders in Smartwatches, Tablets und Smartphones Verwendung, da sie Platz im Gehäuse spart. Doch wie funktioniert die Verwaltung der eSIM auf Samsung Geräten?

  • Um ein neues Handy einzurichten, muss man beachten, dass die eSIM nicht einfach ins neue Gerät gesteckt werden kann, wie es mit einer physischen SIM-Karte der Fall ist. Stattdessen gibt es einen kleinen Extraweg, um die eSIM mit dem neuen Gerät zu verbinden.
  • Falls die eSIM noch auf dem alten Gerät “festsitzt” und man auf ein neues Handy wechseln möchte, muss man sie zunächst vom alten Smartphone löschen und anschließend auf dem neuen Gerät hinzufügen. Dazu benötigt man die Anmeldedaten der alten eSIM, die normalerweise in Form eines QR-Codes vorliegen.
  • Bei einem Wechsel von iPhone zu iPhone kann die eSIM einfach über die Einstellungen des neuen iPhones hinzugefügt werden. Ähnlich verhält es sich bei einem Wechsel von Android zu Android. In beiden Fällen muss das eSIM-Profil vom alten Gerät entfernt und auf dem neuen Gerät ein neues eSIM-Profil hinzugefügt werden.
  • Ein eSIM-Tausch ist auch über das Benutzerkonto bei den Mobilfunkanbietern möglich. Zum Beispiel kann bei der Deutschen Telekom über das Kundencenter ein neues eSIM-Profil bestellt werden.
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Die Verwaltung der eSIM auf Samsung Geräten erfordert ein paar zusätzliche Schritte im Vergleich zur traditionellen SIM-Karte. Doch mit den richtigen Anweisungen kann die eSIM problemlos auf das neue Gerät übertragen werden. Egal, ob man von einem Samsung Gerät zu einem anderen oder von einem iPhone zu einem Samsung Gerät wechselt, die eSIM-Verwaltungsfunktionen bieten die Flexibilität, die SIM-Karte einfach und bequem zu wechseln.

Mobilfunkanbieter mit eSIM-Unterstützung in Deutschland

Wenn Sie auf der Suche nach einem Mobilfunkanbieter in Deutschland sind, der eSIM-Unterstützung bietet, haben Sie mehrere Optionen zur Auswahl. Hier sind einige Mobilfunkanbieter, die eSIMs für verschiedene Tarife und Verträge anbieten:

  • Telekom: Die Telekom ermöglicht es Ihnen, eSIMs sowohl für Verträge als auch für Prepaid-Karten zu bestellen. Sie können die eSIM entweder als Hauptkarte oder als Multi-SIM nutzen.
  • Fraenk: Fraenk bietet die Bestellung von Tarifen mit eSIM an. Derzeit können jedoch nur Samsung- und Apple-Geräte die eSIM aktivieren.
  • Vodafone: Vodafone unterstützt eSIMs sowohl für Verträge als auch für Prepaid-Tarife. Sie haben die Möglichkeit, die eSIM entweder als Haupt-SIM oder als Multi-SIM zu buchen.
  • O2: O2 bietet eSIMs ausschließlich für Verträge an. Die Multi-SIM-Variante ist kostenlos und in den O2 Free Boost-Tarifen enthalten.
  • Drillisch: Kunden von Drillisch-Marken wie yourfone, smartmobil, winSIM und simply haben die Möglichkeit, ihre SIM-Karte über die App oder den Kundenservice gegen eine eSIM zu tauschen. Es besteht auch die Option, eine zusätzliche SIM-Karte zu erhalten.
  • 1&1: Bei 1&1 müssen Kunden einen LTE-Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren abschließen, um eine eSIM zu bestellen.
  • freenet: Auch freenet (ehemals mobilcom-debitel) bietet auf Wunsch eSIMs für Verträge im Netz von Telekom und Vodafone an.
  • Congstar: Bestandskunden von Congstar können zur eSIM wechseln, indem sie den Kundenservice kontaktieren.
  • Edeka Smart: Bei Edeka Smart ist es möglich, eSIMs für Prepaid-Karten zu bestellen.
  • sipgate: Die Prepaid-Marke von sipgate, simquadrat, bietet primär eSIMs an, aber es besteht auch die Möglichkeit, eine herkömmliche SIM-Karte zu erhalten.

Bitte beachten Sie, dass diese Liste möglicherweise nicht vollständig ist, da sich der Markt ständig weiterentwickelt. Es empfiehlt sich, die entsprechenden Mobilfunkanbieter zu kontaktieren, um die neuesten Informationen zu erhalten.

Anleitung zur Umstellung von physischer SIM-Karte auf eSIM auf Samsung Geräten

Wenn Sie von einer physischen SIM-Karte auf eine eSIM auf Samsung Geräten umsteigen möchten, müssen Sie die folgenden Schritte beachten:

  • Löschen Sie das eSIM-Profil vom alten Gerät:- Gehen Sie auf dem alten Gerät zu Einstellungen > Verbindungen > SIM-Karten-Manager > eSIM > Entfernen.
  • Fügen Sie das eSIM-Profil zum neuen Gerät hinzu:- Gehen Sie auf dem neuen Gerät zu Einstellungen > Verbindungen > SIM-Karten-Manager > Mobile Plan hinzufügen.- Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den QR-Code zu scannen oder den Aktivierungscode einzugeben, den Ihr Dienstanbieter bereitgestellt hat.- Sobald das eSIM-Profil hinzugefügt ist, wird es auf Ihrem neuen Samsung Gerät aktiviert.
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Bitte beachten Sie, dass die genauen Schritte je nach spezifischem Samsung Gerätemodell und der Version des Betriebssystems leicht variieren können.

eSIM Wechsel zwischen Samsung Geräten: Möglichkeiten und Einschränkungen

Der Wechsel eines eSIM-Profils auf ein neues Samsung-Gerät gestaltet sich derzeit etwas kompliziert. Es gibt keinen herstellerübergreifenden Standard für diesen Prozess, sodass sowohl Apple als auch Samsung proprietäre Lösungen anbieten. Dabei ist zu beachten, dass diese Lösungen nur für den Umzug zwischen Geräten desselben Herstellers geeignet sind. Das bedeutet, dass ein eSIM-Profil von einem Samsung-Gerät nur auf ein anderes Samsung-Gerät übertragen werden kann.

Um diesen Umzug zu vereinfachen, haben die Deutsche Telekom, Google und die GSMA auf dem Mobile World Congress eine Initiative angekündigt. Das Verfahren soll auf dem Google Pixel 7 eingeführt werden und die Deutsche Telekom wird als erster Netzbetreiber diesen Dienst unterstützen. Allerdings gibt es bisher keine Informationen darüber, ob sich weitere Hersteller und Provider an dieser Initiative beteiligen werden oder ob das Verfahren in Zukunft zum verpflichtenden Standard avancieren wird.

Es ist wichtig, die aktuellen Möglichkeiten und Einschränkungen zu beachten, wenn es um den Wechsel einer eSIM zwischen verschiedenen Samsung-Geräten geht. Derzeit ist es nur möglich, das eSIM-Profil auf ein anderes Samsung-Gerät zu übertragen, sofern beide Geräte den proprietären Transfermechanismus unterstützen. Es bleibt abzuwarten, ob in Zukunft ein herstellerunabhängiger Standard für den eSIM-Wechsel zwischen unterschiedlichen Geräten etabliert wird. Diese Initiative der Deutsche Telekom, Google und GSMA stellt jedoch einen ersten Schritt in die richtige Richtung dar.

Informationen zur Sicherheit von eSIM-Technologie und Datenschutzaspekten

Die Sicherheit der eSIM-Technologie ist ein wichtiger Aspekt, der in diesem Text behandelt wird. Experten wie Jens Rüdinger von Vodafone betonen, dass auch bei der eSIM ein Hardwaremodul für die Sicherheit sorgt. Der Sicherheitschip, der in herkömmlichen SIM-Karten die Nutzerdaten sichert, ist auch in modernen Handys mit eSIM-Funktionalität vorhanden. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass bei der herkömmlichen SIM-Karte die Kryptoschlüssel und Identitätsdaten bereits bei der Produktion der Karte in den Chip gespeichert werden, während bei der eSIM diese Daten erst bei der Aktivierung des Vertrages in den Handychip übertragen werden.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Sicherheit der Übertragung. Spezielle Kryptoverfahren stellen sicher, dass die Informationen auf dem Weg vom Server zu den Kunden nicht abgegriffen oder kopiert werden können. Bisher sind keine Fälle bekannt, in denen es Dritten gelungen wäre, sich in die gesicherte Übertragung einzuschalten und Daten abzugreifen. Dies unterstreicht die hohe Sicherheit der eSIM-Technologie.

Ein weiterer wichtiger Sicherheitsaspekt ist der Schutz der persönlichen Daten auf der eSIM. Sowohl bei Plastik-SIM-Karten als auch bei eSIM können die einmal in den Chip geschriebenen Informationen nachträglich nicht mehr von dort ausgelesen werden. Dadurch können die SIM-Daten nicht kopiert oder gestohlen werden. Im Vergleich zur physischen SIM-Karte bietet die eSIM somit einen zusätzlichen Schutz gegen Identitätsdiebstahl und Datenmissbrauch.

Der Wechsel des Telefons und die damit verbundene Übertragung der Rufnummer und digitalen Identität sind im Zeitalter der eSIM-Technologie unkompliziert. Jedoch ist der Prozess etwas komplexer als bei herkömmlichen SIM-Karten. Beim Umstieg auf ein neues Handy müssen die Daten der Telefonkunden durch den Netzbetreiber neu eingespielt werden. Dies ähnelt dem Ausstellen einer neuen SIM-Karte. Die Neuvergabe der Daten beginnt erst, wenn die eSIM im alten Telefon gelöscht ist. Hierfür wird ein spezieller Löschbefehl für die im Chip fest einprogrammierte Software verwendet. Nach Bestätigung des Löschvorgangs durch den Netzbetreiber kann das neue Gerät eingerichtet werden, während der Telefonkunde kaum etwas von diesem Sicherheitsprozess bemerkt. Nach wenigen Sekunden kann er dann ganz normal mit der alten Rufnummer auf dem neuen Smartphone telefonieren.

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