Wie viel Einwohner hat China?

Die Einwohnerzahl von China beträgt im Jahr 2022 etwa 1,426 Milliarden Menschen. Das macht China zum bevölkerungsreichsten Land der Welt. Die Gesamtbevölkerung Chinas wird für das Jahr 2023 auf rund 1,425 Milliarden Einwohner prognostiziert. Die Statistik zeigt die Entwicklung der Gesamtbevölkerung von China von 1950 bis 2021 und Prognosen bis zum Jahr 2050.

Bevölkerungswachstum in China verlangsamt sich

Trotz seines Status als bevölkerungsreichstes Land der Welt hat China in den letzten Jahren ein verlangsamtes Bevölkerungswachstum verzeichnet. Seit über einem Jahrzehnt wächst die chinesische Bevölkerung um weniger als ein Prozent pro Jahr. Die Fertilitätsrate in China liegt seit vielen Jahren geringfügig unter dem Niveau, das notwendig ist, um ein stetiges Bevölkerungswachstum zu ermöglichen.

Indien wird voraussichtlich China als bevölkerungsreichstes Land ablösen

Laut Prognosen wird Indien voraussichtlich China bis zum Jahr 2030 als das bevölkerungsreichste Land der Welt ablösen. Grund dafür ist in erster Linie die negative Bevölkerungsentwicklung in China. Indiens Gesamtbevölkerung wird Chinas im laufenden Jahr 2023 überholen.

Fazit

China hat momentan die größte Bevölkerung der Welt, aber das Bevölkerungswachstum verlangsamt sich. Indien wird voraussichtlich der neue bevölkerungsreichste Staat und China wird überholt.

Warum hat China eine so hohe Bevölkerungszahl und wie wirkt sich das auf die Wirtschaft und Gesellschaft aus?

China ist das bevölkerungsreichste Land der Welt mit über 1,4 Milliarden Einwohnern. Der Grund für die hohe Bevölkerungszahl liegt in der Geschichte des Landes. Trotz der Einführung der Ein-Kind-Politik in den 1970er Jahren hat die Bevölkerung weiterhin zugenommen. In den letzten Jahren hat die Regierung jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der Geburten zu begrenzen.

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Die hohe Bevölkerungszahl hat sowohl wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Auswirkungen. Auf der einen Seite bietet der große chinesische Markt viele Möglichkeiten für Unternehmen. Auf der anderen Seite ist die Bevölkerung in China sehr heterogen, was zu sozialen und politischen Spannungen führen kann.

Im wirtschaftlichen Bereich hat die hohe Bevölkerungszahl zur Entwicklung einer großen Arbeitskräftebasis geführt. Dies hat China geholfen, eine billige Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen und die Kosten für die Produktion zu senken. Andererseits kann es aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit zu sozialen Unruhen kommen.

In Bezug auf die Gesellschaft hat die hohe Bevölkerungszahl zur Einführung von Maßnahmen zur Familienplanung geführt. Aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums hatte die chinesische Regierung in den 1970er Jahren die Ein-Kind-Politik eingeführt. Diese Politik ist jedoch umstritten und wurde in den letzten Jahren gelockert.

Insgesamt hat die hohe Bevölkerungszahl sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf China und die Weltwirtschaft. Es bleibt abzuwarten, wie die chinesische Regierung in Zukunft mit diesem Problem umgehen wird.

China Bevölkerungsdichte nach Regionen

Die Bevölkerung Chinas wird auf etwa 1,4 Milliarden Menschen geschätzt und liegt damit an erster Stelle weltweit. In Bezug auf die Bevölkerungsdichte ist China jedoch nur im weltweiten Mittelfeld. Aktuell beträgt die durchschnittliche Dichte des Landes 151 Einwohner pro km². Die meiste Bevölkerung konzentriert sich dabei auf die Küstengebiete. Der Westen und Norden des Landes sind hingegen nur sehr dünn besiedelt.

Die chinesische Regierung führt alle 10 Jahre die sogenannte Volkszählung durch. Im November 2020 wurde die sechste nationale Volkszählung durchgeführt. Die Ergebnisse werden dazu genutzt, die Bevölkerungsstruktur des Landes und mögliche Veränderungen zu erfassen.

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Das Bevölkerungswachstum in China liegt im unteren Mittelfeld weltweit und beträgt aktuell 0,53 %. Die chinesische Bevölkerung besteht aus vielen jungen Menschen, jedoch befindet sich das Land derzeit in einem demografischen Übergang, der zu einer älteren Bevölkerungsstruktur führen wird.

Historisch gesehen war China immer ein Land mit einem hohen Bevölkerungsanteil an der Weltbevölkerung. Während der Han-Dynastie schwankte die Bevölkerungszahl zwischen 30 und 86 Millionen Menschen. Heutzutage steht China jedoch vor verschiedenen Herausforderungen, die durch die steigende Bevölkerungszahl, den demografischen Wandel und die wirtschaftliche Entwicklung des Landes entstehen.

Die Einführung der Geburtenkontrolle in China erfolgte in den 1970er Jahren. Unter Mao Zedong verdoppelte sich die Bevölkerung Chinas fast von 540 Millionen (1949) auf fast 1 Milliarde (1979). Um das Bevölkerungswachstum zu stoppen, wurde die Ein-Kind-Politik eingeführt. Diese wurde 2015 aufgehoben und durch eine Zwei-Kind-Politik ersetzt. Die Auswirkungen dieser Politik auf die Bevölkerungsstruktur sind jedoch in China immer noch spürbar.

Ursachen für das Bevölkerungswachstum in China

Das Bevölkerungswachstum in China hat verschiedene Gründe, unter anderem die hohe Geburtenrate, traditionelle Wertvorstellungen sowie die Form der Altersvorsorge. Viele Familien sehen es als ihre Pflicht, viele Kinder zu haben, um im Alter versorgt zu sein. Ein höherer Bildungsstand der Bevölkerung und ein besseres Rentensystem könnten dazu beitragen, dass sich diese Wertvorstellungen in Zukunft ändern.

Ein-Kind-Politik

Die Ein-Kind-Politik in China war eine der Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle und trug dazu bei, das Bevölkerungswachstum zu verlangsamen. Sie wurde jedoch auch kritisiert, da sie zu Zwangsabtreibungen und -sterilisationen führte. Heute gilt die Regelung nicht mehr flächendeckend, sondern nur noch in bestimmten Regionen und Bevölkerungsgruppen.

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Geschlechterungleichheit

In China gibt es eine starke Geschlechterungleichheit, die oft dazu führt, dass Mädchen benachteiligt werden. Viele Familien bevorzugen einen Jungen, da dieser traditionell als Versorger angesehen wird. Dies kann dazu führen, dass Mädchen getötet oder ausgesetzt werden. Die chinesische Regierung hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um die Geschlechterungleichheit zu bekämpfen.

Säuglings- und Kindersterblichkeit

Die hohe Säuglings- und Kindersterblichkeit in China ist ein weiterer Grund für das Bevölkerungswachstum. Viele Familien haben viele Kinder, um sicherzustellen, dass zumindest einige von ihnen das Erwachsenenalter erreichen. Eine bessere medizinische Versorgung und Aufklärung könnte dazu beitragen, die Säuglings- und Kindersterblichkeit zu reduzieren und somit auch das Bevölkerungswachstum zu verlangsamen.

Chinesische Kultur

Die traditionellen Wertvorstellungen in China, insbesondere die Vorstellung, dass viele Kinder notwendig sind, um im Alter versorgt zu sein, sind tief verwurzelt. Dies hat dazu beigetragen, dass das Bevölkerungswachstum in China lange Zeit sehr hoch war. Eine Änderung dieser Wertvorstellungen wird Zeit brauchen und nur durch eine Kombination aus Bildung, Aufklärung und Veränderungen im Rentensystem gelingen.

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